La sopa que casi se quema
Die Suppe, die fast angebrannt wäre
1 · Spanische Geschichte
La historia
Camila llegó al apartamento con una bolsa de verduras, un paquete de arroz y dos limones. Estaba cansada, pero había prometido cocinar con Andrés. Él ya había puesto una olla en la estufa y revisaba una receta en su celular. También había sacado pan y una tabla para picar.
Andrés levantó la vista y sonrió. "Qué pena, pensé que ibas a llegar más tarde", dijo. Camila dejó las bolsas en la mesa y respondió: "No, yo sí vine de una. Pero en el bus se me quedó sin batería el celular y no vi tu mensaje". Andrés se disculpó y le pasó un delantal.
Los dos empezaron a cortar cebolla, tomate y ajo. Después, Andrés encendió la estufa más fuerte de lo necesario. Camila olió algo raro y preguntó: "¿Eso está bien?" Él miró la olla y abrió los ojos. La sopa estaba calentándose demasiado rápido, y el olor ya no era tan bueno.
"Apáguela ya", dijo ella. Andrés bajó el fuego de inmediato y movió la sopa con una cuchara. Luego agregó agua y sal. Mientras esperaban, Camila puso música suave. Los dos hablaron del trabajo y de lo cansados que estaban. También revisaron si hacía falta más arroz.
Minutos después, la sopa quedó lista. También tostaron pan y sirvieron todo en platos hondos. Cuando probaron la cena, Andrés dijo que sabía mejor de lo que esperaba. Camila se rió y respondió que cocinar juntos siempre salía más barato que pedir domicilio. Después partieron un limón y lo echaron encima de la sopa.
2 · Nützliche Ausdrücke
Ausdrücke zum Merken
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qué pena
Tut mir leid; EntschuldigungEin gängiger höflicher Ausdruck, mit dem du Verlegenheit zeigen, dich entschuldigen oder eine Bemerkung abmildern kannst.
Sprachgebrauch: In Kolumbien wird dieser Ausdruck oft ganz selbstverständlich verwendet, um sich zu entschuldigen oder eine höfliche Korrektur einzuleiten.
Qué pena, llegué tarde al parque.
Tut mir leid, ich bin zu spät im Park angekommen.
de una
sofort; klarEine freundliche, umgangssprachliche Art, Ja zu sagen oder spontan zuzustimmen.
Sprachgebrauch: Umgangssprachlich; üblich in lockeren Gesprächen. In Kolumbien ist dieser Ausdruck in lockeren Gesprächen sehr gebräuchlich.
¿Vamos al mercado? De una.
Gehen wir auf den Markt? Klar.
se me quedó sin batería
mein Akku war plötzlich leerDiese Konstruktion drückt aus, dass dir etwas unerwartet passiert ist, ohne dass du es direkt verursacht hast.
Se me quedó sin batería el reloj y llegué tarde.
Die Batterie meiner Uhr war plötzlich leer, und ich kam zu spät.
de inmediato
sofort; unverzüglichEine klare, neutrale Formulierung, die ausdrückt, dass etwas ohne Verzögerung geschieht.
Respondió de inmediato al mensaje.
Er antwortete sofort auf die Nachricht.
más barato que
günstiger alsEin einfacher Vergleich, den du für Preise und Kosten verwendest.
Comprar pan es más barato que pedir postre.
Brot zu kaufen ist günstiger, als Nachtisch zu bestellen.
sin afán
ohne EileEine gängige Formulierung, die ausdrückt, dass etwas in Ruhe und ohne Hast erledigt werden soll.
Sprachgebrauch: Dieser Ausdruck ist in Kolumbien in der Alltagssprache gebräuchlich.
Hoy cocinamos sin afán.
Heute kochen wir ohne Eile.
3 · Übersetzung auf Deutsch
Die ganze Geschichte auf Deutsch
Camila kam mit einer Tüte Gemüse, einer Packung Reis und zwei Zitronen in der Wohnung an. Sie war müde, hatte aber versprochen, mit Andrés zu kochen. Er hatte schon einen Topf auf den Herd gestellt und sah sich auf seinem Handy ein Rezept an. Außerdem hatte er Brot und ein Schneidebrett herausgeholt.
Andrés blickte auf und lächelte. „Tut mir leid, ich dachte, du kommst später“, sagte er. Camila stellte die Tüten auf den Tisch und antwortete: „Nein, ich bin tatsächlich sofort gekommen. Aber im Bus war plötzlich der Akku meines Handys leer, und ich habe deine Nachricht nicht gesehen.“ Andrés entschuldigte sich und reichte ihr eine Schürze.
Die beiden begannen, Zwiebel, Tomate und Knoblauch zu schneiden. Dann stellte Andrés den Herd höher als nötig. Camila bemerkte einen seltsamen Geruch und fragte: „Ist das so in Ordnung?“ Er schaute auf den Topf und riss die Augen auf. Die Suppe wurde viel zu schnell heiß, und sie roch nicht mehr so gut.
„Mach den Herd sofort aus“, sagte sie. Andrés drehte die Hitze unverzüglich herunter und rührte die Suppe mit einem Löffel um. Dann gab er Wasser und Salz dazu. Während sie warteten, machte Camila ruhige Musik an. Die beiden sprachen über die Arbeit und darüber, wie müde sie waren. Außerdem schauten sie nach, ob sie noch mehr Reis brauchten.
Ein paar Minuten später war die Suppe fertig. Sie rösteten auch Brot und servierten alles in tiefen Tellern. Als sie das Abendessen probierten, sagte Andrés, es schmecke besser, als er erwartet hatte. Camila lachte und antwortete, gemeinsam zu kochen sei immer günstiger, als sich Essen liefern zu lassen. Danach halbierten sie eine Zitrone und pressten den Saft über der Suppe aus.
Zum Schluss spülten sie gemeinsam das Geschirr und hinterließen die Küche sauber. Bevor er schlafen ging, schrieb Andrés an Camila: „Nächstes Mal kochen wir ohne Eile, aber mit mehr Salz.“ Sie antwortete: „Klar. Und diesmal bringe ich den Nachtisch mit.“ Die beiden gingen zufrieden auseinander, obwohl sie es am Anfang eilig gehabt hatten.