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B2🇪🇸 Spanien4 Min. Lesezeit

Una reserva y una vuelta larga

Eine Reservierung und ein langer Heimweg

1 · Spanische Geschichte

La historia

El viernes por la noche, Marta, Diego y Ana salieron tarde de la oficina. Llevaban días diciendo que necesitaban cenar fuera y hablar sin mirar el reloj. Marta había reservado una mesa en un restaurante pequeño del centro, así que cogieron el autobús y fueron directos allí. Hacía fresco, pero la ciudad estaba animada y les vino bien caminar un poco antes de sentarse.

Cuando entraron, el camarero miró la pantalla y frunció el ceño. "Aquí no aparece ninguna reserva a nombre de Marta", dijo. Marta sacó el teléfono de inmediato y enseñó el correo de confirmación. El camarero volvió a mirar y entonces sonrió. "Ahora lo veo. La reserva está hecha para las nueve, no para las ocho y media." Marta abrió mucho los ojos. Había apuntado la hora mal al salir de la oficina.

Diego soltó una risa corta. "Bueno, al menos no hemos llegado tarde", dijo. El camarero les ofreció esperar en la barra con una bebida. A Ana le dio un poco de vergüenza, pero aceptaron. Mientras tomaban algo, vieron cómo el local se iba llenando poco a poco. Al cabo de quince minutos, una mesa quedó libre junto a la ventana y los sentaron allí. Desde allí, la calle parecía más tranquila que antes.

Ya sentados, pidieron vino y compartieron unas tapas. Al principio hablaron del trabajo, de un compañero pesado y de una reunión que se había alargado demasiado. Luego el tono cambió. Diego contó que había estado pensando en apuntarse a un curso por las tardes, aunque eso le dejaría menos tiempo libre. Marta le dijo que, si de verdad le apetecía, lo intentara sin darle tantas vueltas. "A veces esperamos el momento perfecto y no llega nunca", dijo ella.

Más tarde, Ana miró la calle a través del cristal y vio que estaba lloviznando. "Podemos volver andando o ir en autobús", dijo. Marta miró el reloj y negó con la cabeza. "Mejor andando. Un paseo nos ayudará a hacer la digestión." Salieron despacio y, al doblar la esquina, encontraron una pequeña pastelería todavía abierta. Compraron dos dulces para el día siguiente y siguieron caminando hasta casa. La confusión con la reserva había sido molesta al principio, pero al final les había hecho reír. Aquella noche regresaron contentos, con la sensación de haber disfrutado de la salida.

2 · Nützliche Ausdrücke

Ausdrücke zum Merken

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01

salieron tarde de la oficina

sie verließen spät das Büro

Beschreibt, dass jemand den Arbeitsplatz erst zu später Stunde verlässt.

El martes salieron tarde de la oficina y no pudieron ir al gimnasio.

Am Dienstag verließen sie spät das Büro und konnten nicht ins Fitnessstudio gehen.

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02

cogieron el autobús

sie nahmen den Bus

Beschreibt, dass jemand mit dem Bus irgendwohin fährt.

Sprachgebrauch: In Spanien ist „cogieron el autobús“ im Alltag üblich. In weiten Teilen Lateinamerikas sagt man eher „tomaron el autobús“.

Mis vecinos cogieron el autobús para ir al museo.

Meine Nachbarn nahmen den Bus, um zum Museum zu fahren.

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03

les vino bien caminar un poco

es tat ihnen gut, ein Stück zu Fuß zu gehen

Drückt aus, dass ein kurzer Spaziergang guttat oder willkommen war.

Después del viaje, les vino bien caminar un poco por el parque.

Nach der Reise tat es ihnen gut, ein Stück zu Fuß durch den Park zu gehen.

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04

frunció el ceño

runzelte die Stirn

Beschreibt einen Gesichtsausdruck, der Verwirrung, Besorgnis oder Unmut zeigen kann.

Luis frunció el ceño al ver el precio de las entradas.

Luis runzelte die Stirn, als er den Preis der Eintrittskarten sah.

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05

a nombre de Marta

auf den Namen Marta

Gibt an, auf wessen Namen eine Reservierung oder Buchung eingetragen ist.

Hay dos entradas a nombre de Marta en la taquilla.

An der Kasse sind zwei Eintrittskarten auf den Namen Marta hinterlegt.

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06

Al cabo de quince minutos

nach fünfzehn Minuten

Leitet ein Ereignis ein, das nach Ablauf dieser Zeitspanne eintritt.

Al cabo de quince minutos, pudimos entrar en la sala.

Nach fünfzehn Minuten konnten wir den Saal betreten.

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07

darle tantas vueltas

sich so viele Gedanken darüber machen

Ein informeller Ausdruck dafür, immer wieder über eine Entscheidung oder ein Problem nachzudenken, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.

Sprachgebrauch: Informell; passend für ungezwungene Gespräche.

Quiero elegir un restaurante sin darle tantas vueltas.

Ich möchte ein Restaurant auswählen, ohne mir so viele Gedanken darüber zu machen.

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3 · Übersetzung auf Deutsch

Die ganze Geschichte auf Deutsch

Am Freitagabend verließen Marta, Diego und Ana spät das Büro. Schon seit Tagen sagten sie, dass sie mal wieder auswärts essen und sich unterhalten müssten, ohne ständig auf die Uhr zu schauen. Marta hatte einen Tisch in einem kleinen Restaurant im Stadtzentrum reserviert, also nahmen sie den Bus und fuhren direkt dorthin. Es war kühl, aber in der Stadt war viel los, und es tat ihnen gut, ein Stück zu Fuß zu gehen, bevor sie sich hinsetzten.

Als sie hereinkamen, schaute der Kellner auf den Bildschirm und runzelte die Stirn. „Hier steht keine Reservierung auf den Namen Marta“, sagte er. Marta holte sofort ihr Handy heraus und zeigte die Bestätigungs-E-Mail. Der Kellner schaute noch einmal nach und lächelte dann. „Jetzt sehe ich sie. Die Reservierung ist für neun Uhr, nicht für halb neun.“ Marta riss die Augen auf. Sie hatte sich beim Verlassen des Büros die Uhrzeit falsch notiert.

Diego lachte kurz auf. „Na ja, wenigstens sind wir nicht zu spät gekommen“, sagte er. Der Kellner bot ihnen an, bei einem Getränk an der Bar zu warten. Ana war das ein bisschen peinlich, aber sie nahmen das Angebot an. Während sie etwas tranken, beobachteten sie, wie sich das Lokal nach und nach füllte. Nach fünfzehn Minuten wurde ein Tisch am Fenster frei, und sie wurden dorthin geführt. Von dort aus wirkte die Straße ruhiger als zuvor.

Als sie saßen, bestellten sie Wein und teilten sich ein paar Tapas. Zunächst sprachen sie über die Arbeit, einen nervigen Kollegen und eine Besprechung, die viel zu lange gedauert hatte. Dann änderte sich der Ton des Gesprächs. Diego erzählte, dass er darüber nachgedacht hatte, sich für einen Kurs am Nachmittag anzumelden, obwohl ihm dadurch weniger Freizeit bleiben würde. Marta sagte ihm, wenn er wirklich Lust darauf habe, solle er es versuchen, ohne sich so viele Gedanken darüber zu machen. „Manchmal warten wir auf den perfekten Moment, und er kommt einfach nie“, sagte sie.

Später schaute Ana durch die Fensterscheibe auf die Straße und sah, dass es nieselte. „Wir können zu Fuß zurückgehen oder den Bus nehmen“, sagte sie. Marta schaute auf die Uhr und schüttelte den Kopf. „Lieber zu Fuß. Ein Spaziergang hilft uns bei der Verdauung.“ Sie gingen gemächlich hinaus und entdeckten, als sie um die Ecke bogen, eine kleine Konditorei, die noch geöffnet hatte. Sie kauften zwei süße Teilchen für den nächsten Tag und gingen weiter nach Hause. Die Verwechslung bei der Reservierung war anfangs ärgerlich gewesen, hatte sie am Ende aber zum Lachen gebracht. An diesem Abend kamen sie zufrieden nach Hause, mit dem Gefühl, das Ausgehen genossen zu haben.