La noche extra en el hotel
Die zusätzliche Nacht im Hotel
1 · Spanische Geschichte
La historia
Lucía llegó al hotel poco antes de las ocho. Había tomado un taxi desde la terminal y traía la computadora en la mochila y el celular casi sin batería. Quería descansar un rato antes de su reunión del día siguiente. Había decidido quedarse una noche más para conocer Querétaro sin prisa. Aunque su oficina pagaría la primera noche, la segunda correría por su cuenta. En la recepción, sonrió y dijo que tenía una reserva a nombre de Lucía Herrera.
El recepcionista revisó la pantalla y frunció el ceño. "Sí aparece su nombre, pero solo hay una noche pagada", le explicó. Lucía abrió los ojos. Ella estaba segura de que había pedido dos noches. Sacó su celular y buscó el correo de confirmación. El recepcionista esperó con paciencia, aunque detrás de ella ya había otra persona haciendo fila. Lucía estuvo a punto de reclamar, pero prefirió revisar las fechas antes de decir que el hotel se había equivocado.
Por fin encontró el mensaje. Lo leyó despacio y sintió vergüenza. Había reservado una sola noche porque había copiado un enlace viejo de su oficina. "Qué pena", dijo. "Me equivoqué yo". El recepcionista no mostró molestia. Le preguntó si quería extender la estancia y le explicó que, si había disponibilidad, podían mantener la misma habitación. A Lucía le preocupaba que la noche adicional costara demasiado. Si tuviera que cambiar de hotel, perdería parte del tiempo que había reservado para pasear.
Lucía aceptó, pero todavía tenía una duda. "¿Se puede hacer eso ahora?", preguntó. El recepcionista sonrió. "Sí, claro. Sale más barato que buscar otro hotel para mañana". Revisó el sistema otra vez y confirmó que había una habitación libre para la segunda noche. Le indicó el precio y aclaró que no tendría que cambiarse de cuarto. La cantidad estaba dentro de su presupuesto. Luego le pidió su tarjeta y actualizó la reserva.
Cuando terminó, Lucía soltó el aire. Ya no estaba tan cansada. Subió a su cuarto, dejó la mochila sobre la cama y miró por la ventana. Había tenido un problema con la reserva, pero ya estaba resuelto. Antes de dormir, puso una alarma en el celular y escribió un recordatorio: "Revisar siempre la reserva".
2 · Nützliche Ausdrücke
Ausdrücke zum Merken
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traía la computadora en la mochila
hatte ihren Computer im Rucksack dabeiDieser Ausdruck beschreibt, was sie bei ihrer Ankunft dabeihatte.
Mi hermano traía la computadora en la mochila para trabajar durante el viaje.
Mein Bruder hatte seinen Computer im Rucksack dabei, um während der Reise zu arbeiten.
tenía una reserva a nombre de Lucía Herrera
hatte eine Reservierung auf den Namen Lucía HerreraSo gibst du üblicherweise an, auf welchen Namen eine Reservierung läuft.
Tengo una mesa a nombre de Pérez.
Ich habe einen Tisch auf den Namen Pérez reserviert.
solo hay una noche pagada
es ist nur eine Nacht bezahltDer Ausdruck bezieht sich auf die Anzahl der Nächte, die bereits bezahlt wurden.
Solo hay dos boletos pagados para hoy.
Für heute sind nur zwei Tickets bezahlt.
sintió vergüenza
schämte sichDieser Ausdruck beschreibt eine häufige Reaktion, nachdem man einen Fehler gemacht hat.
Sentí vergüenza cuando me confundí de salón.
Ich schämte mich, als ich in den falschen Unterrichtsraum ging.
si había disponibilidad
sofern noch etwas frei warDieser Ausdruck nennt als Bedingung, dass ein Zimmer oder eine Dienstleistung verfügbar ist.
Si había disponibilidad, querían una mesa junto a la ventana.
Sofern noch etwas frei war, wollten sie einen Tisch am Fenster.
para mañana
für morgenDieser Ausdruck gibt an, für welchen Tag eine Unterkunft benötigt wird.
Necesitamos una habitación doble para mañana.
Wir brauchen ein Doppelzimmer für morgen.
soltó el aire
atmete ausDiese körperliche Reaktion zeigt ihre Erleichterung nach einem angespannten Moment.
Soltó el aire cuando vio que todo estaba bien.
Sie atmete aus, als sie sah, dass alles in Ordnung war.
3 · Übersetzung auf Deutsch
Die ganze Geschichte auf Deutsch
Lucía kam kurz vor acht im Hotel an. Sie hatte vom Busbahnhof ein Taxi genommen und hatte ihren Computer im Rucksack dabei. Der Akku ihres Handys war fast leer. Vor ihrer Besprechung am nächsten Tag wollte sie sich noch etwas ausruhen. Sie hatte beschlossen, eine Nacht länger zu bleiben, um Querétaro in Ruhe kennenzulernen. Ihre Firma würde zwar die erste Nacht bezahlen, für die zweite würde sie aber selbst aufkommen. An der Rezeption lächelte sie und sagte, sie habe eine Reservierung auf den Namen Lucía Herrera.
Der Rezeptionist sah auf den Bildschirm und runzelte die Stirn. „Ja, Ihr Name steht hier, aber es ist nur eine Nacht bezahlt“, erklärte er ihr. Lucía riss die Augen auf. Sie war sicher, dass sie um zwei Nächte gebeten hatte. Sie holte ihr Handy heraus und suchte nach der Bestätigungs-E-Mail. Der Rezeptionist wartete geduldig, obwohl hinter ihr bereits eine weitere Person anstand. Lucía war kurz davor, sich zu beschweren, wollte aber lieber erst die Daten prüfen, bevor sie behauptete, das Hotel habe einen Fehler gemacht.
Endlich fand sie die Nachricht. Sie las sie langsam durch und schämte sich. Sie hatte nur eine einzige Nacht gebucht, weil sie einen alten Link aus ihrer Firma kopiert hatte. „Wie peinlich“, sagte sie. „Der Fehler lag bei mir.“ Der Rezeptionist zeigte sich nicht verärgert. Er fragte sie, ob sie ihren Aufenthalt verlängern wolle, und erklärte ihr, dass sie dasselbe Zimmer behalten könne, sofern noch etwas frei sei. Lucía befürchtete, dass die zusätzliche Nacht zu viel kosten könnte. Wenn sie das Hotel wechseln müsste, würde sie einen Teil der Zeit verlieren, die sie für einen Stadtbummel eingeplant hatte.
Lucía stimmte zu, hatte aber noch eine Frage. „Lässt sich das jetzt erledigen?“, fragte sie. Der Rezeptionist lächelte. „Ja, natürlich. Das ist günstiger, als für morgen ein anderes Hotel zu suchen.“ Er prüfte das System erneut und bestätigte, dass für die zweite Nacht ein Zimmer frei war. Er nannte ihr den Preis und stellte klar, dass sie das Zimmer nicht wechseln müsse. Der Betrag lag innerhalb ihres Budgets. Dann bat er sie um ihre Karte und aktualisierte die Reservierung.
Als alles erledigt war, atmete Lucía aus. Sie war nicht mehr so müde. Sie ging hinauf in ihr Zimmer, legte den Rucksack aufs Bett und schaute aus dem Fenster. Sie hatte ein Problem mit der Reservierung gehabt, aber inzwischen war es gelöst. Vor dem Schlafengehen stellte sie auf ihrem Handy einen Wecker und schrieb sich eine Erinnerung: „Immer die Reservierung prüfen.“