Un nombre equivocado
Ein falscher Name
1 · Spanische Geschichte
La historia
El viernes era el último día de trabajo de Rosa. Después de veinte años en la misma empresa, iba a jubilarse. Sus compañeros querían celebrar con ella antes de que se fuera. Laura había encargado una torta y había pedido a todos que llevaran una foto para recordar algún momento especial.
La torta llegó media hora antes de la celebración. Laura abrió la caja y se dio cuenta de que tenía otro nombre. Sobre la crema blanca decía: "¡Feliz cumpleaños, Roberto!" Revisó el mensaje de su celular. Ella había enviado el nombre correcto, pero la pastelería había confundido los pedidos.
Laura llamó a la pastelería. "Qué pena, cometimos un error", respondió el empleado. Ofreció cambiar la torta, aunque el nuevo pedido tardaría una hora. No llegaría a tiempo porque Rosa debía salir temprano. Laura miró el reloj y pensó en comprar galletas en la tienda de al lado.
Entonces Andrés, otro compañero, propuso una solución. Podían servir la torta en platos antes de que llegara Rosa. Así nadie vería el nombre equivocado. Mientras él cortaba las porciones, Laura puso las fotos sobre una mesa. También dejó unas tarjetas para que cada persona escribiera un recuerdo.
Cuando Rosa entró, todos aplaudieron. Ella reconoció una foto de su primera semana y empezó a contar una historia divertida. Después leyó las tarjetas despacio. "Pensaba que hoy solo íbamos a comer algo juntos", dijo. "No sabía que ustedes guardaban tantos recuerdos de mí".
Al final, Laura le contó lo de la torta. Rosa se rio y pidió otra porción. Antes de salir, recogió todas las fotos y tarjetas. Laura sintió que el esfuerzo valió la pena. La celebración había terminado bien, incluso con un nombre equivocado.
2 · Nützliche Ausdrücke
Ausdrücke zum Merken
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había encargado
hatte bestelltBeschreibt eine Bestellung, die vor einem anderen Ereignis in der Vergangenheit aufgegeben wurde.
Daniel había encargado las flores una semana antes.
Daniel hatte die Blumen eine Woche zuvor bestellt.
se dio cuenta de que
bemerkte, dassLeitet etwas ein, das jemand bemerkt hat oder dessen sich jemand bewusst geworden ist.
Al llegar a la oficina, Camila se dio cuenta de que era muy temprano.
Als Camila im Büro ankam, bemerkte sie, dass es noch sehr früh war.
Qué pena
Es tut mir leidEine höfliche Art, sich für einen Fehler oder Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Sprachgebrauch: In Kolumbien wird „Qué pena“ häufig als Entschuldigung im Alltag verwendet. Hier drückt es Bedauern über einen Fehler aus, keine Traurigkeit.
Qué pena, le entregué la bolsa equivocada.
Es tut mir leid, ich habe Ihnen die falsche Tasche gegeben.
a tiempo
rechtzeitigDrückt aus, dass etwas geschieht, bevor es zu spät ist.
Salimos temprano y llegamos a tiempo para la reunión.
Wir sind früh losgefahren und rechtzeitig zur Besprechung angekommen.
valió la pena
hat sich gelohntDrückt aus, dass das Ergebnis die Mühe, die Zeit oder die Kosten wert war.
El viaje fue largo, pero valió la pena.
Die Reise war lang, aber sie hat sich gelohnt.
3 · Übersetzung auf Deutsch
Die ganze Geschichte auf Deutsch
Am Freitag war Rosas letzter Arbeitstag. Nach zwanzig Jahren in derselben Firma würde sie in den Ruhestand gehen. Ihre Kolleginnen und Kollegen wollten mit ihr feiern, bevor sie ging. Laura hatte eine Torte bestellt und alle gebeten, ein Foto mitzubringen, das an einen besonderen Moment erinnerte.
Die Torte kam eine halbe Stunde vor der Feier an. Laura öffnete die Schachtel und bemerkte, dass ein anderer Name darauf stand. Auf der weißen Creme stand: „Alles Gute zum Geburtstag, Roberto!“ Sie überprüfte die Nachricht auf ihrem Handy. Sie hatte den richtigen Namen geschickt, aber die Konditorei hatte die Bestellungen verwechselt.
Laura rief in der Konditorei an. „Es tut mir leid, uns ist ein Fehler unterlaufen“, antwortete der Mitarbeiter. Er bot an, die Torte auszutauschen, allerdings würde die neue Bestellung eine Stunde dauern. Sie würde nicht rechtzeitig ankommen, weil Rosa früh gehen musste. Laura schaute auf die Uhr und überlegte, im Laden nebenan Kekse zu kaufen.
Da schlug Andrés, ein weiterer Kollege, eine Lösung vor. Sie könnten die Torte schon auf Tellern anrichten, bevor Rosa ankam. So würde niemand den falschen Namen sehen. Während er die Stücke schnitt, legte Laura die Fotos auf einen Tisch. Sie legte auch ein paar Karten dazu, damit jede Person eine Erinnerung aufschreiben konnte.
Als Rosa hereinkam, applaudierten alle. Sie erkannte ein Foto aus ihrer ersten Woche wieder und begann, eine lustige Geschichte zu erzählen. Danach las sie die Karten langsam durch. „Ich dachte, wir würden heute nur etwas zusammen essen“, sagte sie. „Ich wusste nicht, dass ihr so viele Erinnerungen an mich bewahrt habt.“
Zum Schluss erzählte Laura ihr die Sache mit der Torte. Rosa lachte und bat um ein weiteres Stück. Bevor sie ging, sammelte sie alle Fotos und Karten ein. Laura hatte das Gefühl, dass sich die Mühe gelohnt hatte. Die Feier war gut ausgegangen, selbst mit einem falschen Namen.