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B1🇲🇽 Mexiko3 Min. Lesezeit

Un cambio de posición

Ein Positionswechsel

1 · Spanische Geschichte

La historia

El domingo, Laura llegó temprano a la cancha de su colonia. Su equipo tenía un partido amistoso contra unos vecinos. Ella llevaba meses practicando como delantera y esperaba marcar un gol. Había invitado a su hermana para que la viera jugar.

Mientras los jugadores preparaban el balón, el capitán miró su celular. Había recibido un mensaje de Diego, el portero. Su hija estaba enferma y él no podía salir de casa. Faltaban quince minutos para empezar y nadie quería ocupar su lugar.

Laura levantó la mano. "Yo puedo intentarlo. Jugaba de portera en la escuela". El capitán le prestó unos guantes. Ella se los puso, aunque le quedaban grandes. Antes del partido, una compañera le lanzó varios tiros suaves para que practicara.

Al principio, Laura estaba nerviosa. Quería demostrar que podía hacerlo bien. Cuando llegó el primer tiro, salió demasiado pronto y el balón entró en la portería. Bajó la cabeza. Desde la defensa, su compañera Inés le gritó: "¡No pasa nada! Tenemos tiempo".

Durante el descanso, Inés se acercó. Le explicó que no tenía que detener cada balón sola. "Si nos avisas, podemos ayudarte". Laura entendió su consejo. En la segunda mitad empezó a hablar más y a pedir ayuda cuando un jugador contrario se acercaba. Poco después, Inés marcó el gol del empate y todos celebraron antes de seguir jugando.

El partido terminó uno a uno. Laura no marcó ningún gol, pero detuvo el último tiro. Al salir, su hermana la felicitó. "Pensé que te gustaría jugar adelante", comentó. Laura sonrió. "Yo también lo pensé, pero hoy aprendí algo nuevo. La próxima semana volveré a practicar en la portería".

2 · Nützliche Ausdrücke

Ausdrücke zum Merken

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01

marcar un gol

ein Tor schießen

Ein gängiger Ausdruck dafür, den Ball ins Tor der gegnerischen Mannschaft zu befördern.

Nuestro equipo necesita marcar un gol para ganar.

Unsere Mannschaft muss ein Tor schießen, um zu gewinnen.

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02

ocupar su lugar

seinen Platz einnehmen

Jemanden ersetzen und dessen Aufgabe übernehmen.

La directora está de vacaciones y Marta va a ocupar su lugar.

Die Direktorin ist im Urlaub, und Marta wird ihren Platz einnehmen.

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03

le quedaban grandes

sie waren ihr zu groß

Beschreibt Kleidung oder Accessoires, die für jemanden zu groß sind. Quedar beschreibt die Passform. Die Pluralform quedaban richtet sich nach den Handschuhen. Le bezieht sich auf die Person, die sie trägt.

Pablo no compró las botas porque le quedaban grandes.

Pablo kaufte die Stiefel nicht, weil sie ihm zu groß waren.

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04

No pasa nada

Macht nichts

Damit beruhigst du jemanden und zeigst, dass ein Fehler oder Problem nicht schlimm ist.

¿Rompiste el vaso? No pasa nada, tenemos otros.

Hast du das Glas kaputtgemacht? Macht nichts, wir haben noch andere.

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05

pedir ayuda

um Hilfe bitten

Jemandem sagen, dass du Unterstützung oder Hilfe brauchst.

Decidimos pedir ayuda para mover la mesa.

Wir beschlossen, um Hilfe beim Verschieben des Tisches zu bitten.

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06

volveré a practicar

ich werde wieder üben

Drückt aus, dass eine Tätigkeit in der Zukunft wiederholt wird. Volver a mit einem Infinitiv bedeutet, etwas noch einmal zu tun. Volveré ist die Zukunftsform in der ersten Person Singular.

Mañana volveré a practicar esta canción.

Morgen werde ich dieses Lied wieder üben.

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3 · Übersetzung auf Deutsch

Die ganze Geschichte auf Deutsch

Am Sonntag kam Laura früh zum Fußballplatz in ihrem Viertel. Ihre Mannschaft hatte ein Freundschaftsspiel gegen ein paar Nachbarn. Sie trainierte seit Monaten als Stürmerin und hoffte, ein Tor zu schießen. Sie hatte ihre Schwester eingeladen, damit sie ihr beim Spielen zusah.

Während die Spieler den Ball vorbereiteten, schaute der Kapitän auf sein Handy. Er hatte eine Nachricht von Diego, dem Torwart, bekommen. Dessen Tochter war krank, und er konnte das Haus nicht verlassen. Bis zum Anpfiff blieben noch fünfzehn Minuten, und niemand wollte seinen Platz einnehmen.

Laura hob die Hand. „Ich kann es versuchen. In der Schule habe ich als Torwartin gespielt.“ Der Kapitän lieh ihr ein Paar Handschuhe. Sie zog sie an, obwohl sie ihr zu groß waren. Vor dem Spiel schoss eine Mitspielerin ein paarmal locker aufs Tor, damit Laura üben konnte.

Am Anfang war Laura nervös. Sie wollte zeigen, dass sie ihre Sache gut machen konnte. Beim ersten Schuss kam sie zu früh aus dem Tor, und der Ball landete im Netz. Sie ließ den Kopf hängen. Aus der Abwehr rief ihre Mitspielerin Inés ihr zu: „Macht nichts! Wir haben noch Zeit.“

In der Pause kam Inés zu ihr. Sie erklärte ihr, dass sie nicht jeden Ball allein halten musste. „Wenn du uns Bescheid sagst, können wir dir helfen.“ Laura verstand ihren Rat. In der zweiten Halbzeit begann sie, mehr zu reden und um Hilfe zu bitten, wenn sich ein gegnerischer Spieler näherte. Kurz darauf schoss Inés den Ausgleichstreffer, und alle jubelten, bevor sie weiterspielten.

Das Spiel endete eins zu eins. Laura schoss kein Tor, hielt aber den letzten Schuss. Als sie den Platz verließ, gratulierte ihr ihre Schwester. „Ich dachte, du würdest gern vorne spielen“, meinte sie. Laura lächelte. „Das dachte ich auch, aber heute habe ich etwas Neues gelernt. Nächste Woche werde ich wieder im Tor üben.“