Un plan para reconectar
Ein Plan, um wieder zueinanderzufinden
1 · Spanische Geschichte
La historia
Sofía escribió al grupo el lunes por la mañana. Dijo que quería ver a sus amigos el viernes, porque hacía varias semanas que no se reunían. Andrés respondió de una vez. Camila tardó un poco más, pero al final dijo que sí. Todos habían estado ocupados con el trabajo y con la universidad.
El viernes, Sofía llegó temprano al café. Sacó el celular y revisó los mensajes. A las cinco, Andrés le mandó uno: "Voy tarde. El bus se detuvo un rato por una avenida cerrada." Sofía frunció el ceño. Pensó que quizás los otros también iban a cancelar. Qué pena, porque ella había reservado una mesa para cuatro.
Entonces Camila llamó. "Yo ya voy saliendo", dijo. "Pero no vayan a pedir todavía. Andrés me escribió y parece que entendió mal la dirección." Sofía abrió mucho los ojos. Le mandó la ubicación otra vez y añadió un mensaje corto. "Estamos en el café de la esquina sur." Camila contestó: "Listo, de una."
Diez minutos después, Andrés entró con cara de disculpa. "Qué pena, yo estaba en otra cuadra", dijo. Los tres se rieron, porque el error ya no parecía tan grave. Pidieron jugo, arepas y café. Luego hablaron sin prisa sobre sus trabajos, sus clases y una película que querían ver desde hacía meses.
Antes de despedirse, Camila dijo que el plan había sido mejor de lo que esperaba. Sofía estuvo de acuerdo. No solo se habían visto otra vez, sino que también habían aclarado el malentendido. Andrés sonrió y prometió que la próxima vez organizaría él mismo el lugar. Esta vez, todos salieron tranquilos y con ganas de repetir.
2 · Nützliche Ausdrücke
Ausdrücke zum Merken
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hacía varias semanas que no se reunían
sie hatten sich seit mehreren Wochen nicht mehr getroffenMit diesem Ausdruck sagst du, dass seit dem letzten Treffen eine gewisse Zeit vergangen ist.
Hacía varios meses que no hablábamos por teléfono.
Wir hatten seit mehreren Monaten nicht mehr miteinander telefoniert.
de una vez
sofortDieser Ausdruck ist in Kolumbien üblich, um zu sagen, dass etwas sofort oder ohne Verzögerung geschieht.
Sprachgebrauch: Informell; passend für ungezwungene Gespräche. In Kolumbien üblich für etwas, das sofort oder ohne Verzögerung geschieht.
Si puedes, mándame el archivo de una vez.
Wenn du kannst, schick mir die Datei sofort.
qué pena
tut mir leid / wie schadeIn Kolumbien wird dieser Ausdruck oft als höfliche Entschuldigung oder zum Ausdruck leichten Bedauerns verwendet.
Sprachgebrauch: In Kolumbien häufig als höfliche Entschuldigung oder Ausdruck leichten Bedauerns verwendet.
Qué pena, llegué sin llamar.
Tut mir leid, ich bin gekommen, ohne vorher anzurufen.
no vayan a pedir todavía
bestellt noch nichtMit dieser Aufforderung weist du andere darauf hin, dass sie etwas noch nicht tun sollen.
No vayan a salir todavía. Está lloviendo fuerte.
Geht noch nicht los. Es regnet stark.
entendió mal la dirección
hat die Adresse falsch verstandenDiesen Ausdruck verwendest du, wenn jemand am falschen Ort ist, weil die Ortsangabe nicht richtig verstanden wurde.
Creo que entendió mal las instrucciones.
Ich glaube, er hat die Anweisungen falsch verstanden.
sin prisa
in aller RuheDieser Ausdruck beschreibt, dass du etwas ruhig und langsam tust, ohne unter Druck zu stehen.
Podemos hablar sin prisa después de almorzar.
Wir können uns nach dem Mittagessen in aller Ruhe unterhalten.
3 · Übersetzung auf Deutsch
Die ganze Geschichte auf Deutsch
Sofía schrieb am Montagmorgen in die Gruppe. Sie sagte, dass sie ihre Freunde am Freitag sehen wollte, weil sie sich seit mehreren Wochen nicht mehr getroffen hatten. Andrés antwortete sofort. Camila brauchte etwas länger, sagte aber schließlich zu. Alle waren mit der Arbeit und der Uni beschäftigt gewesen.
Am Freitag kam Sofía früh im Café an. Sie holte ihr Handy heraus und sah nach den Nachrichten. Um fünf schickte Andrés ihr eine: „Ich komme zu spät. Der Bus stand eine Weile still, weil eine Hauptstraße gesperrt war.“ Sofía runzelte die Stirn. Sie dachte, dass die anderen vielleicht auch absagen würden. Wie schade, denn sie hatte einen Tisch für vier Personen reserviert.
Dann rief Camila an. „Ich gehe gerade los“, sagte sie. „Aber bestellt noch nicht. Andrés hat mir geschrieben, und anscheinend hat er die Adresse falsch verstanden.“ Sofía riss die Augen auf. Sie schickte ihm noch einmal den Standort und fügte eine kurze Nachricht hinzu: „Wir sind im Café an der südlichen Ecke.“ Camila antwortete: „Alles klar, sofort.“
Zehn Minuten später kam Andrés mit einem entschuldigenden Gesichtsausdruck herein. „Tut mir leid, ich war in einem anderen Häuserblock“, sagte er. Die drei lachten, weil der Fehler nicht mehr so schlimm wirkte. Sie bestellten Saft, Arepas und Kaffee. Dann unterhielten sie sich in aller Ruhe über ihre Arbeit, ihre Kurse und einen Film, den sie schon seit Monaten sehen wollten.
Bevor sie sich verabschiedeten, sagte Camila, dass das Treffen besser gewesen sei, als sie erwartet hatte. Sofía stimmte ihr zu. Sie hatten sich nicht nur wiedergesehen, sondern auch das Missverständnis geklärt. Andrés lächelte und versprach, sich beim nächsten Mal selbst um den Treffpunkt zu kümmern. Diesmal gingen alle entspannt auseinander und hatten Lust auf ein weiteres Treffen.